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Cock and Ball Torture (CBT)

 

Cock and Ball Torture (CBT) kann wörtlich mit Penis- und Hodenfolter übersetzt werden und eine Vielzahl von Praktiken beinhalten. Diese können leichte bis schwere Schmerzen verursachen oder einfach nur ein unangenehmes Gefühl hervorrufen. Das Verlangen danach ist in der Regel tief im Unterbewusstsein verankert. Einige Psychologen gehen davon aus, dass die Lust auf Folterung des Genitalbereichs mit Fragen nach der sexuellen Kontrolle zusammenhängen. Andere argumentieren, dass sich diese sexuelle Praktik mit dem Ego des Mannes beschäftigt.

 

Menschheitsgeschichtlich ist festzuhalten, dass in einigen früheren Kulturen die Hoden eines Mannes als heilig angesehen wurden. In anderen Kulturen hatte der Mann einen Eid zu leisten, während er seine Hoden in der Hand hielt. In einigen Ländern führte das Quetschen des Hodens eines Mannes zum Verlust der Hand des Täters.

 

Das Spektrum der Methoden innerhalb von CBT reicht vom Quetschen der Hoden über Kneifen der Haut rund um den Hoden bis hin zum Abbinden des Penis und der Harnleiter. Dabei können zahlreiche Utensilien zum Einsatz kommen. Der Humbler ist beispielsweise ein Gerät zur Fixierung der Hoden. Wird er dem Bottom angelegt, kann dieser nicht mehr aufstehen und sich nur noch auf allen Vieren fortbewegen. Der Hodenparachute ist eine Manschette in Kegelform, die ebenfalls um den Hoden gelegt wird. Sie ist in der Regel an den Seiten mit Ketten ausgestattet, an denen Gewichte gehängt werden können. Weitere zweckdienliche Mittel können Schlagwerkzeuge, Brennnesseln, Eiswürfel oder Kerzenwachs sein. Auch spezielle Reize verursachende Stoffe wie Chili, Ingwer oder Cremes können zum Einsatz kommen.

Cock and Ball Torture erfordert von der Domina anatomische Kenntnisse und erhöhte Vorsicht bei der Ausübung dieser Praktik. Der gesamte Bereich rund um den Hoden ist sehr schmerzempfindlich und sensibel. Deshalb genügen in der Regel schon leichte Schläge, um zum Ziel zu kommen. Vor allem, wenn der Penis erigiert ist und die Blutgefäße voll ausgedehnt sind, kann es zu Gefäßverletzungen mit langer Heilungsdauer kommen. Weitere mögliche Risiken bestehen in einem möglichen Gefühlsverlust im Genitalbereich oder durch das Auftreten von Folgeschäden wie Dauererektion und Impotenz, hervorgerufen durch eine Verletzung der Schwellkörper.  

Zu den Spielarten der Cock and Ball Torture gehört unter anderem Ballbusting, also der Wunsch des Mannes, in den Hoden getreten zu werden oder der Wunsch der Frau, einem Mann in den Hoden zu treten. Weitere Techniken sind Nadelungen, Hodensackinfusionen, erotische Elektrostimulationen oder Mumifikationen des Genitalbereichs. Unsere BDSM-Sessions und bizarren Massagen beinhalten auch die Cock and Ball Torture. Unsere erfahrenen Dominas sind in der Lage, ebenso sensibel wie möglich als auch brutal wie nötig zu arbeiten. Freunde dieser Praktik dürfen zu den Sessions auch gern ihr eigenes Spielzeug mitbringen.