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Fickmaschinen oder Sexmaschinen

Fickmaschinen oder Sexmaschinen sind elektrische oder mechanische Vorrichtungen, bei denen ein aufgesetzter Dildo die natürliche Bewegung des Mannes beim Geschlechtsverkehr ersetzt. Somit kann das Gerät für die Frau auch ohne Beteiligung des Mannes den Vaginal- oder Analverkehr simulieren und beim Mann den Anus stimulieren. Gute Geräte erreichen eine Stimulation, die vergleichbar mit der eines reellen Partners ist.
Im Handel sind mittlerweile auch diese Sexspielzeuge erhältlich. Sie sind in der Regel transportabel in einem Koffer untergebracht. Neben Dildos in mehreren Größen ist für den Gebrauch auch spezielles Zubehör verfügbar. Dazu gehört beispielsweise ein Aufsatz für die Simulation eines Blowjobs. Auch mit Flüssigkeit befüllbare Dildos werden angeboten, die auf Knopfdruck einen Orgasmus simulieren können.
Das Unternehmen HS Systeme mit Sitz im pfälzischen Frankenthal vertreibt exklusiv die Magic Motion Fickmaschine. Das Gerät wurde vom TÜV geprüft und hat die CE-Kennzeichnung, die die Freiverkehrsfähigkeit von Industrieerzeugnissen im Europäischen Binnenmarkt bescheinigt. Das Modell Standard ist ein Koffergerät. Als Antrieb dient ein Elektromotor, der geschützt in einem Gehäuse untergebracht und mit einer von oben zugänglicher Sicherung versehen ist. Auf verschraubbare Aluminiumstangen in verschiedenen Längen können diverse Aufsätze angebracht werden.
Das Unternehmen Edgar Otto aus Hanau vertreibt in diversen Onlineshops Fickmaschinen der Eigenmarke Hornybag sowie Geräte anderer Hersteller. Auch hier ist das Standardgerät ein transportabler Koffer. Der Aufbau ist ähnlich wie bei der Magic Motion Fickmaschine.
Eine spezielle Art von Fickmaschine ist der Sybian. Dieser wurde von dem Amerikaner Lampert entwickelt und besteht aus einem gepolsterten Bock mit einem auf der Mitte aufgeschraubten Gummiaufsatz. Hier können Dildos, Noppen oder Analstöpsel angebracht werden. Per Elektromotor wird der Aufsatz dann in Vibration versetzt.
Des Weiteren bietet der Handel auch einige Geräte Made in China an. Diese Geräte haben allerdings keinen guten Ruf. Mit etwa 80 Dezibel gelten sie im Betrieb als zu laut und nicht sehr Lust steigernd. Bezüglich der Hygiene entsprechen mit Stoff bezogene Accessoires oder unverschweißtes Zubehör wie Dildos nicht europäischem Standard.  
Im Internet existieren außerdem zahlreiche Anleitungen zum Eigenbau von Fickmaschinen. Hier ist allerdings zu beachten, dass vor allem die Benutzung elektrischer Geräte Gefahren birgt, weil diese nicht durch den TÜV geprüft wurden.
Fickmaschinen gehören zu den luxuriösesten Sexspielzeugen überhaupt. Die im Handel erhältlichen Geräte beginnen bei etwa 400 Euro. Je nach Ausstattung können auch mehrere Tausend Euro zusammen kommen.